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Statista


Sein Startup Statista will das Google für Statistiken werden: Friedrich Schwandt

Friedrich Schwandt will das Google für Statistiken aufbauen. Mit wirtschaftlich relevanten aber auch nur unterhaltenden Daten. Gesammelt und verständlich aufbereitet von einem Team aus Datenbankexperten, Redakteuren und Statistikern.

Wieviel Cabrios sind in Deutschland zugelassen? Was halten die Deutschen von der Pendlerpauschale? In welcher Region gibt es die meisten Maschinenbauer?

Irgendwer hat irgendwann garantiert dazu eine Statistik aufgestellt. Aber diese Zahlen zu finden - das gleicht oft der sprichwörtlichen Stecknadelsuche im Heuhaufen. Ein Problem, mit dem sich insbesondere Journalisten, Werber und Wissenschaftler herumschlagen. Aber auch Unternehmensberater, schließlich müssen die die Position ihrer Kunden im Markt herausfinden, um gute Arbeit leisten zu können.

Als Berater mit Kunden wie Musicload, Bild Mobil und T-Home wurde auch Friedrich Schwandt immer wieder mit diesem Problem konfrontiert. Und weil er schon in seinem VWL-Studium als Statistik-Tutor arbeitete, erkannte er eine Geschäftsidee: "Es müsste ein Google für Statistiken geben."

Gemeinsam mit dem Medienwissenschaftler Tim Kröger gründete er 2007 Statista, im Mai 2008 war Launch der Seite. Darauf finden sich rund eine Million Statistiken von Demoskopieinstituten wie Allensbach oder auch dem Statistischen Bundesamt - strukturiert und verständlich aufbereitet von inzwischen zehn Datenbankexperten, Redakteuren und Statistikern, die für Schwandt und Kröger arbeiten.

Im Juni hatte die Seite 50.000 Besucher, im September lag die Zahl bei rund 140.000. Für die ist die Benutzung der Daten kostenlos. Geld verdienen wollen die Hamburger neben Werbung vor allem mit kostenpflichtigen Daten und Applikationen wie Infografiken.

Web: http://de.statista.org