Absolventa
Absolventa Gründer: Christoph Jost
Gefunden werden, statt bewerben - mit diesem Slogan wirbt Christoph Jost für seine Jobbörse Absolventa. Mit ihrer Hilfe sollen sich Absolventen ihre Arbeitgeber aussuchen. Weiterer Pluspunkt zu anderen Portalen ist die bessere Funktionalität.
Studium zu Ende. Bewerbung schreiben. Bangen, dass man einen Job bekommt. So oder so ähnlich stellen sich viele Studienabgänger die Situation am Arbeitsmarkt vor. Darum gibt es Internet-Portale, auf denen Absolventen Jobs suchen können.
"In Wirklichkeit ist die Marktlage eine ganz andere", sagt Christop Jost. Zumindest Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler und IT-Spezialisten könnten sich derzeit die Stellen aussuchen. Darum braucht es eine Jobbörse, auf der sich Unternehmen um Kandidaten bewerben können, dachte sich Jost - und gründete Absolventa.
Dort ist nicht nur der Bewerbungsprozess umgekehrt worden. Auch viele Tools seien praktischer als bei anderen Börsen, meint Jost. Beispielsweise macht auf Absolventa die Änderung eines einzelnen Suchkriteriums nicht erforderlich, dass alle Suchkriterien erneut eingegeben wird. "Damit läuft die Suche in Echtzeit", sagt Jost.
Zielgruppe Mittelständische Unternehmen
Vor allem für Unternehmen aus dem Mittelstand sei Absolventa interessant, sagen Jost und seine Geschäftspartner Pascal Tilgner und Henning Peters. Denn die hätten wegen ihres geringen Bekanntheitsgrades größere Schwierigkeiten als große Konzerne, ohne eigene Ansprache qualifiziertes Personal zu finden.
Zehn Euro zahlt jedes Unternehmen für die Anfrage eines Absolventen. Eine qualifizierte Anfrage - der Absolvent gibt seine Daten an den suchende Unternehmen frei - kostet 100 Euro. Und auch ein Erfolgsmodell ist möglich: Dann zahlt das Unternehmen sieben Prozent des ersten Jahresgehaltes an Absolventa.
430 Firmenkunden und rund 70.000 Absolventen haben sich seit dem Start von Absolventa Anfang 2008 auf dem Portal angemeldet. Bei keinem davon handelt es sich um eine Karteileiche, sagt Jost. Denn: Verzeichnet ein Profil keinerlei Aktivität innerhalb von 30 Tagen, wird der User gefragt, ob er weiterhin als jobsuchend gelistet bleiben möchte. Kommt keine Antwort, wird das Profil gelöscht. "andere Portale bekommen diese Aktualität nicht hin", sagt Jost: "Das frustriert deren Firmenkunden."
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